Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.04.2000
Horst Albachs Rezension entspricht in etwa einer recht ausführlichen Inhaltsangabe dieses Buches, indem er den Aufbau der Festschrift erläutert und die inhaltlichen Schwerpunkte der einzelnen Beträge skizziert. Einleitend weist er jedoch darauf hin, dass es durchaus interessant erscheint, wenn sich ausgerechnet Franz Kamphaus, der Bischof von Limburg, mit einem Aufsatz in die Reihe der Gratulanten des „überzeugten Protestanten“ Kreikebaum einreiht. Mit Lob und Tadel ist Albach hinsichtlich der Beiträge recht sparsam. Eher indirekte Anerkennung zum Buch übt er, wenn er feststellt, dass im Vergleich zu den anderen Beiträgen der Aufsatz Peter Ulrichs „leider weit unter dem Niveau der Diskussion ethischer Fragen“ bleibt. Ulrich erläutere hier zwar die Legitimität unternehmerischen Handels, die ethische Rechtfertigung bleibe jedoch dabei unbeantwortet. Insgesamt findet er jedoch, dass die Verdienste Kreikebaums, die vor allem im Umweltmanagement liegen, mit diesem Band „gut gewürdigt“ werden und nicht nur bei der „Fachwelt“ auf Interesse stoßen sollten.
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