Die Kreativität von Menschen gilt es durch eine Führungsphilosophie zu nutzen und zu fördern, die dem einzelnen Menschen im Unternehmen möglichst viel Entscheidungsspielraum, Entfaltungsmöglichkeiten und Verantwortung bietet. Eine darauf ausgerichtete individualistische Unternehmensführung soll sowohl einen ethischen Orientierungsrahmen für modernes Management-Handeln geben als auch die Grundbedingung für erfolgreiche Unternehmen formulieren. In diesem Buch wird eine philosophische und betriebswirtschaftliche Analyse vorgelegt, die den Boden bereitet für eine praxisrelevante individualistische Unternehmensführung. Empirisch untermauerte Managementtheorien und Beraterphilosophien erhalten auf diese Weise eine explizite philosophisch-kritische Fundierung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.01.2004
Das eigentliche Thema des Buches sei die "individualistische Führungsethik" und nicht Unternehmensführung, wie es der Titel suggeriere, präzisiert Heinz K. Stahl in seiner Besprechung. Der Autor, der sich selbst als "gelernten Philosophen" bezeichne, plädiert darin für eine "am Individuum ausgerichtete Führung" und kontrastiere die "Kollektivisten" Georg Friedrich Wilhelm Hegel und Karl Marx mit den "Individualisten" Immanuel Kant und John Stuart Mill, weiß der Rezensent zu berichten. Hackstette "brilliert, wenn er Philosophisches erklärt", scheitere aber, wenn er "praktische Handlungsempfehlungen geben möchte, lautet das Urteil Stahls.
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