Aus dem Französischen von Felix Philipp Ingold. Boris Vildé, russischer Emigrant in Frankreich, wird als Lichtgestalt der Résistance verehrt. Von der Gestapo wird der Ethnologe im März 1941 er ist gerade einmal 32 Jahre alt gefasst. Eine Odyssee durch Gefängnisse beginnt, begleitet von Folter und Verhören, bis er im Februar 1942 schließlich hingerichtet wird. In den letzten Monaten seines Lebens durfte er Tagebuch und Briefe schreiben. Diese bewegenden Schriften erscheinen nun erstmals in deutscher Sprache, übersetzt und herausgegeben von Felix Philipp Ingold.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.09.2012
Die deutsche von Felix Philipp Ingold mit Anmerkungen und Vorwort versehene Ausgabe des Buches zählt für Helmut Meyer vor allem als Denkmal für die Gegner der deutschen Besatzer, die französischen Freunde der Freiheit, die dafür ihr Leben ließen. Wie Boris Vildé. Dessen Journal aus der einjährigen Kerkerhaft, die dem Todesurteil aus Berlin vorausging, Notate, Träume, Erinnerungen nebst Briefen und Texten der ersten Nummer der von Vildé herausgegebenen Zeitschrift Résistance, bietet dem Rezensenten kein vollständiges Bild der Persönlichkeit Vildés, noch möchte er es allzu kritisch bewerten. Als pietätvolle Geste taugt es laut Meyer aber allemal.
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