Diese biografische Arbeit über den Benediktinerabt Albert Schmitt beschäftigt sich mit der politischen Position des Rechtskatholizismus der 20er und 30er Jahre. In seiner schillernden Rolle als Vermittler zwischen Katholischer Kirche und Nationalsozialismus hat Abt Albert Schmitt im Hintergrund an den Auslegungsverhandlungen zum Reichskonkordat mitgewirkt. Seine Beziehungen zu Franz von Papen brachten ihn 1933 sogar als Kandidat für den Bischofsstuhl von Münster ins Gespräch. Er war Vertrauter zahlreicher Adeliger in Schlesien und hatte viele Kontakte zu deutschen Politikern und Industriellen vor dem Zweiten Weltkrieg. Nach Kriegsende fand er mit dem Grüssauer Benediktinerkonvent ab 1948 eine neue Heimat in Wimpfen und erwarb sich als Seelsorger des vertriebenen schlesischen Adels und im Aufbau des Obödienzritterzweiges des schlesischen Malteserritterordens Verdienste.
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