Aus dem Englischen von Anette Grube. Chimamanda Ngozi Adichie hat einen Brief an ihre Freundin Ijeawele geschrieben, die gerade ein Mädchen zur Welt gebracht hat. Ijeawele möchte ihre Tochter zu einer selbstbestimmten Frau erziehen, frei von überholten Rollenbildern und Vorurteilen. Alles selbstverständlich, aber wie gelingt das konkret? Mit ihrem Manifest "Liebe Ijeawele. Wie unsere Töchter selbstbestimmte Frauen werden" zeigt Chimamanda Adichie, dass Feminismus kein Reizwort ist, sondern eine Selbstverständlichkeit. Mit fünfzehn simplen Vorschlägen für eine feministische Erziehung öffnet sie auch den Blick auf die eigene Kindheit und Jugend. Die nigerianische Autorin steht für einen Feminismus, mit dem sich alle identifizieren können.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.03.2017
Rezensentin Anna Fastabend liest in diesem schmalen Ratgeber feministischer Kindererziehung der afrikanischen Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie Wahrheiten, die sie zwar schon kennt, aber auch selbstbewusst erziehenden Eltern nicht oft genug aufsagen möchte. Dass die eigene Tochter besser nicht Prinzessin genannt werden sollte etwa oder sowohl mit Puppen als auch mit dem Fußball spielen dürfen sollte. Die als Briefe an eine Freundin verfassten Erziehungsvorschläge der Autorin scheinen der Rezensentin spielerisch und intuitiv genug, um ernstgenommen zu werden.
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