Mit zahlreichen farbigen Abbildungen. Fotos von Helge Kirchberger. Eckart Witzigmann wurde 1994 vom Restaurantführer "Gault & Millau" zum "Koch des Jahrhunderts" gekürt. Diese höchste Auszeichnung der Kochwelt wurde vor ihm nur an drei andere Meister verliehen: Paul Bocuse, Joël Robuchon und Frédy Girardet. "Es muss nicht immer Hummer oder Wagyu-Fleisch sein" sagt der Sternekoch und zelebriert im ersten Kapitel seiner Biografie die Kunst, ein einfaches Spiegelei zu braten. Eckart Witzigmann ist ein Pionier und Visionär, der die Welt der Kulinarik wie kaum ein anderer geprägt hat. Er etabliert die Nouvelle Cuisine im deutschsprachigem Raum und begründet damit eine neue Schule des Kochens. Zu seinen mittlerweile selbst berühmten Schülern zählen Starköche wie Harald Wohlfahrt, Hans Haas und Roland Trettl. Eine Lebens- und Werkschau in zwei Bänden, mit Gourmet-Rezepten zum Schmökern und Nachkochen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.07.2021
Rezensent Jakob Strobel Y Serra leckt sich die Lippen bei der Lektüre des von Christoph Schulte besorgten Doppeljubibandes zum 80. Geburtstag des Spitzenkoches Eckart Witzigmann. Zwar scheinen ihm die versammelten Honneurs von Guide-Michelin-Bossen und Kollegen mitunter allzu hochtrabend hagiografisch, vor allem, weil er den Jubilar als bescheidenen Mann kennt, doch wenn Witzigmann selbst von seiner Kindheit und ersten Erfahrungen am Herd erzählt, von seiner Bewunderung für Paul Bocuse, von Reisen oder den eigenen Konservatismus in der Küche verteidigt, pathosfrei und mit mancher Anekdote, ist der Rezensent voll bei der Sache. Die disparate Fotosammlung im Band überblättert er lieber und gelangt zu den Interpretationen von Witzigmann-Originalen durch Sterne-Kollegen wie Christian Jürgens. Spätestens da ist dann beim Rezensenten jeder Zweifel über die Größe des Jubilars vom Teller.
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