Claire Lenkova

Alle meine Freunde

(Ab 14 Jahre)
Cover: Alle meine Freunde
Antje Kunstmann Verlag, München 2008
ISBN 9783888975035
Gebunden, 80 Seiten, 16,00 EUR

Klappentext

Mit zahlreichen farbigen Illustrationen. Für mich soll's rote Rosen regnen..., so wünschen wir uns das. Tatsache ist, dass sich in den Lebensläufen der Frau von heute so einiges ansammelt an Lieb- und Freundschaften. Oft genug fragen wir uns, warum gerade wir immer wieder an seltsame Leute geraten und in einem derartigen Durcheinander landen. Nicht anders ergeht es der jungen Künstlerin und Comiczeichnerin Claire Lenkova. Doch sie weiß, wie man Ordnung ins Liebes- und Freundschaftschaos bringen kann. Auf Karteikarten und Schautafeln gewährt sie einen Einblick in Liebesirrungen und Freundschaftswirrungen und zeigt uns, wie auch wir den Überblick behalten könnten: durch kühles Katalogisieren. Dem Buch sind einige leere Karteikarten beigefügt, damit auch die Leserinnen und Leser die tröstliche Wirkung des Katalogisierens kennen lernen können...

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 04.04.2008

Die Hamburger Zeichnerin Claire Lenkova versammelt in diesem Buch Karteikasten-artig keine Freunde, sondern Menschen, denen sie im Laufe ihres Lebens bisher begegnet ist. Und Nettes kann sie über die meisten nicht sagen: Penibel werden alle verflossene Liebschaften oder aus den Augen verlorene Freundinnen vorgeführt, offenbar so schlecht wie möglich. Entweder riechen sie eklig oder sie sind faul, schmarotzen oder haben zu kleine Brüste oder zu große Zähne. Christian Schlüter hat das alles wissen wollen. Warum? "Warum eigentlich nicht."

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2008

Nicht ganz geheuer ist der Rezensentin Karen Krüger dieses Buch, das nur aus Karteikarten besteht, auf denen die Autorin ihre - rein fiktiven, versichert sie - Freundinnen und Freunde und vor allem ehemaligen Freundinnen und Freunde verzettelt hat. Unterschiedliche Kategorien gibt es, von "Dialekt" bis "Trennungsgrund", und dazu Kürzel, die den Zusand der Beziehung anzeigen bzw. die jeweilige Person charakterisieren (so steht "A" für "absolut nicht akzeptabel bzw. Albtraum"). Zunächst, stellt die Rezensentin fest, sieht das "hübsch und bunt und lustig" aus, aber beim Blättern sieht man, dass es mit den Verhältnissen der Autorin zu ihren Freunden nicht zum besten steht. Am Ende ist Krüger einfach nur froh, "nicht selbst in diesem Buch" vorzukommen.

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