Geteiltes Deutschland, Berliner Mauer, Montagsdemos, Wende und Wiedervereinigung: All dies ist Geschichte. Warum können wir das Ende der deutschen Teilung und den gemeinsamen Neubeginn feiern? Was war das überhaupt für ein Land, die DDR? Dieser Sachcomic macht ein Stück deutscher Geschichte wieder lebendig. Claire Lenkova, in Sachsen und Bayern aufgewachsen, erinnert sich, wie es war als Kind in der DDR. Sie erzählt, warum es zur Teilung kam, wie es war, das Leben in der DDR, und wie ganz langsam die Grenzen zwischen Ost und West überwunden wurden. Diese "erlebte Geschichte" wird durch grafisch hervorgehobene Sachinformationen ergänzt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.10.2009
Eindrücklich führt dieser Comic vor Augen, so die Rezensentin Heidi Strobel, wie erdrückend es war, in der DDR zu leben, wenn man die Ideologie des Staates nicht teilte. Vorgeführt werde dies an einer ganz normalen Familie. Den brutalen Druck des sozialen Kollektivs, Stasi-Spitzel natürlich inklusive, erfahren die Eltern der kindlichen Helden. Ende der Achtziger gehen sie in den Westen, der sich dann allerdings ebenfalls als problematisch genug erweist. Stilistisch an ein "Familienalbum" angelehnt, erzählt Claire Lenkova diese Geschichte, verstehe es dabei aber, lobt die davon sehr angetane Rezensentin, neben dem Alltag auch "Angst, Einsamkeit und Ohnmacht" zu vermitteln.
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