Die Personen, die durch diese Tagträume geistern, haben gelebt; aber nicht so, wie sie hier erscheinen. Sie haben sich verwandelt, vermischt, dramatisiert. Wenn jemand trotzdem ihre Spuren und Konturen erkennen sollte, wird er enttäuscht: die Ähnlichkeit mit realen Personen oder Ereignissen ist rein zufällig. Das ist literarisches Gesetz...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 27.09.2003
Der Theaterintendant Claus Helmut Drese hat hier "fünf flüssig und spannend geschriebene" Erzählungen veröffentlicht, lobt Rezensentin Marianne Zelger-Vogt. In diesen gehe es um die Kunst, in Form von Künstlerschicksalen, die teils real, teils fiktiv seien. Die Erzählungen findet Zelger-Vorgt relativ unterschiedlich, sowohl in der Kunstrichtung, um die es darin gehe, als auch im Hinblick auf die autobiografischen Anklänge und den historischen Hintergrund. Eines jedoch, meint sie, haben sie gemeinsam: "der aufklärerische Glaube an Vernunft und Verständigung und an jene Werte der Kunst" für die Drese "in seiner ganzen Laufbahn eingetreten ist".
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