Das Buch bietet beides: Einführung in und Überblick über das bisher wenig beachtete Thema "der Shoah aus jüdischer Sicht". Zugleich leistet es einen Beitrag zur Methodendiskussion und ist eine Antwort auf die Unschärfen der Finkelstein-Debatte.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.05.2002
Mit seiner Arbeit "Die Historiographie der Shoa aus jüdischer Sicht" legt Dan Michman nach Einschätzung von Thomas Meyer eine "wichtige Aufsatzsammlung" vor. Meyer hebt hervor, dass Michman für seine Aufsätze zur Shoa zum einen jeweils einen eigens begründeten Standpunkt anbietet, zum anderen die europäischen Juden als ein "aktives Element des Zeitgeschehens" darstellt, wodurch sie nicht einseitig als Opfer wahrgenommen werden, sondern als "Teil eines Prozesses, der immer wieder neue Antworten verlangt". Insbesondere Michmans Beiträge zu den Judenräten und zum Kontext von Shoa und der Staatsgründung Israels gehören nach Ansicht des Rezensenten "zum Besten was auf diesen Feldern publiziert wurde".
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