Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.06.2002
Es ist längst Zeit, meint der Schweizer Wirtschaftswissenschaftler Daniel Diemers, der Zukunft mit wissenschaftlicher Ernsthaftigkeit zu Leibe zu rücken, die Wissenschaft der "Cyberologie" auszurufen, eine Mixtur aus "Informatik, Psychologie und Soziologie". Mit dem eigenen Buch geht es dem Autor um Orientierunghilfe "im virtuellen Meer", in dem angesichts unzähliger Aufregungen und neuer Schlagworte der Durchblick längst verloren gegangen sei - entsprechend "kühl" fällt, wie der Rezensent (Kürzel rox.) anmerkt, etwa das Kapitel über die "Prothetisierung des Körpers" aus. Was er über das Ganze sonst so denkt, will er dem Leser leider nicht verraten.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…