Aus dem Englischen von Lisa Kögeböhn. Salma lebt nun schon seit einem Jahr, elf Monaten und sechs Tagen in Hamburg und von Baba getrennt. Jetzt kann er endlich kommen und ihre neue Wohnung sehen, die Mama und Salma liebevoll für ihn eingerichtet haben - sogar mit selbst gebastelten Laternen. Salma freut sich so auf das Wiedersehen mit Baba, aber sie macht sich auch Sorgen. Was, wenn er Syrien so sehr vermisst, dass er sie und Mama wieder verlässt?
Bislang gibt es recht wenige Bücher darüber, wie Kinder Flucht erleben, konstatiert Kritikerin Anne-Kathrin Weber, eines davon stammt von dem syrisch-kanadischen Autor Danny Ramadan, der von der kleinen Salma erzählt. Sie ist aus Damaskus geflohen und lebt jetzt in Hamburg, in ihren Albträumen verfolgen sie die Bombardierungen ihrer Heimat und auch ihre Eltern haben nach wie vor mit den Traumata zu kämpfen, lesen wir. Sie erlebt komplexe Gefühle, die Weber zufolge hervorragend von Anna Bron in Illustrationen übersetzt werden - "sensibel und kindgerecht."
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