Digitalisierung und die Zukunft der Demokratie

Beiträge aus der Technikfolgenabschätzung
Cover: Digitalisierung und die Zukunft der Demokratie
Nomos Verlag, Baden-Baden 2022
ISBN 9783848785315
Kartoniert, 288 Seiten, 29,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Alexander Bogner, Michael Decker, Michael Nentwichund Constanze Scherz. Demokratie steht unter Druck. Nicht nur populistische und autoritäre Bewegungen tragen dazu bei, sondern auch Digitalisierung, Internet und soziale Medien. Dieser Band präsentiert Antworten auf Fragen, die uns alle bewegen: Wie soll man den Herausforderungen, die durch Hass und Deepfakes, durch Polarisierung und Plattform-Giganten entstehen, begegnen? Die Autorinnen und Autoren kommen aus ganz unterschiedlichen Fächern, von der Technikfolgenabschätzung und Wissenschaftsforschung bis hin zu Philosophie, Politik- und Rechtswissenschaft. Diese interdisziplinäre Perspektive macht eine Besonderheit dieses Bandes aus. Mit Beiträgen von Susanne Benöhr-Laqueur, Franziska Bereuter, Alexander Bogner, Stefan Böschen, Kerstin Cuhls, Michael Decker, Gerhard Embacher-Köhle, Gerda Falkner, Philipp Frey, Florian Hoffmann, Philip N. Howard, Brigitte Huber, Wilfried Jäger, Christoph Konrath, Jaro Krieger-Lamina, Moritz Leuenberger, Marc Mölders, Michael Nentwich, Julian Nida-Rümelin, Alexander Orlowski, Maria Pawelec, Florian Saurwein, Constanze Scherz, Christoph Schneider, Ingrid Schneider, Jan-Felix Schrape, Ulrich Smeddinck, Charlotte Spencer-Smith, Stefan Strauß, Dana Wasserbacher, Matthias Weber und Tamara Wilde.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.10.2022

Rezensentin Anna-Lena Niemann lernt aus dem von Alexander Bogner, Michael Decker, Michael Nentwich und Constanze Scherz herausgegebenen Band, dass es einer differenzierten, interdisziplinären Technikfolgenabschätzung bedarf, um festzustellen, inwiefern die digitale Technik den demokratischen Prozess beeinflusst. Der akademische Ton der Beiträge im Band macht Niemann zu schaffen, aber sie erfährt dennoch, was praktisch aus der Anwendung digitaler Technik im politischen Betrieb folgt. So erinnern sie Texte von Alexander Bogner und Stefan Strauß daran, dass ohne die Vermittlerinstanzen der Parlamente und Parteien viel Emotion und Pathos, aber wenig Inhalte kommuniziert werden (siehe Trump). Dem ein oder anderen Beitrag im Band hätte eine weniger pauschalisierende Kritik allerdings gut getan, findet Niemann.

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