Die neuen Gedichte von Ernest Wichner rufen Namen, Landschaften, Orte als poetische Zeugen auf. Sie werden nicht benutzt als Gelegenheiten zum Dichten, sondern durch sie wird Denken zum Sprachereignis in sinnlicher Gestalt.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Es ist eines der schönsten Gedichte der Weltliteratur, und wir können uns glücklich schätzen, dass wir es in einer so schönen Übersetzung haben wie der von August Wilhelm Schlegel. Es soll - so die Philologenlegende, die glaubt, Dichter schrieben aus dem Erlebnis und nicht aus der Erinnerung daran - vom achtzehnjährigen Ovid stammen. Es ist das fünfte Lied des ersten Bandes der "Amores": "Schwül wars; eben des Tags mittägliche Stunde verflossen: Über das Ruhebett hin hatt ich die Glieder gestreckt. / Halb stand offen das Fenster, und halb von dem Laden beschattet, / So wie das Licht hinspielt unter die Wipfel im Wald; / Oder wie dämmernder Schein nachschwebt der entfliehenden Sonne, / Oder der sinkenden Nacht, ehe der Tag sich erhebt. / Solch ein gedämpftes Licht sei schüchternen Mädchen bewilligt, / Wo sich die Scham Zuflucht heimlicher Schatten verheißt. / Siehe! Corinna, sie kam in entgürtetem Untergewande, / Frei das gescheitelte Haar wallend am Nacken hinab... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
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