Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.02.2008
Henning Ziebritzki führt ein Doppelleben, weiß die Rezensentin Angelika Overath: Als Programmchef des Mohr-Siebeck-Verlags pflegt er die höfliche, diskrete Erscheinung, als Dichter aber ist er absolut kompromisslos. Overath zählt seine Gedichte zum Aufregendsten, was die zeitgenössische Lyrik derzeit zu bieten habe. In vielen Gedichten stößt sie auch auf eine radikale Erforschung des eigenen Ich, doch ihre "Schönheit" sieht Overath vor allem in ihrer Frische, ihren "überraschenden Wendungen" und zum Teil ihrer Unauflösbarkeit: "Die Rätsel gehen nicht auf, sie bleiben fremd, klar und schön."
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