Aus dem Hebräischen von Barbara Linner. Etgar Keret kann auf wenigen Seiten sagen, wofür andere Romane brauchen. "Tu's nicht" ist sein neuer Band mit Short Stories. Seine Figuren ringen mit dem Elternsein, Familie, Marihuana und Pfannkuchenbergen, einem Goldfisch, der nachts aus dem Aquarium steigt und in Hauspantoffeln fernsieht, und einem Mann, der vom Dach springt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.11.2020
Starke Bilder, unaufgelöste Enden, heitere Leichtigkeit und verdichtete Katastrophen und jede Menge Umschwünge entdeckt Rezensent Burkhard Müller in Etgar Kerets Erzählungen, aber keinen Kafka und keinen Hemingway, wie der Klappentext meint. Dass fast alle Texte im Band richtig gut sind, beteuert Müller gleichwohl. Etwa der, wo ein Vater sich vor den Töchtern in einen Hasen verwandelt. Im Hintergrund geht es laut Müller stets um das "Wunder der Liebe" und nur ein bisschen auch um Israel und um den Holocaust.
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