Übertr. von Isolde Baumgärtner, Marianne Wiebe, Frank Göbler und anderen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.10.2002
Recht angetan ist Kerstin Holm zunächst von dieser Anthologie zeitgenössischer russischer Lyrik. Sie hat "beeindruckt, wie lebendig die traditionellen sprachmusikalischen Formen sind". Die hat sie in Kibirovs "subtil kalauernden Sentenzen" ebenso gefunden wie in "Turkins Volksweisheiten" und in Gugolevs "getragenen Strophen und Reimkaskaden". Allerdings ist dieses "klassische Instrumentarium" dann nicht nur verantwortlich für "klassische Geschichtsbilder", die Kerstin Holm allerdings goutiert, sondern auch eine "Stilisierung" zu "preziösen Wortgewändern", denen sie anzumerken meint, dass sie nicht dem eigenen Erleben abgerungen sind. Insofern empfindet die Rezensentin dann die "Gesundheit der russischen Lyrik" auch als "Problem". Für sie ist letztlich dann doch eine Schwäche, wenn "alles durch Verse sagbar ist".
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