Francoise Gilot

Françoise Gilot. Sketchbooks: Venice, Africa, and India

Cover: Françoise Gilot. Sketchbooks: Venice, Africa, and India
Taschen Verlag, Köln 2018
ISBN 9783836564069
Gebunden, 364 Seiten, 150,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Thérèse Crémieux und Hans Werner Holzwarth. Drei Hardcover-Faksimiles mit Begleitheft in Portfoliomappe. Françoise Gilot kann auf eine unerhört produktive, erfüllte und unfassbare acht Jahrzehnte umspannende Karriere zurückblicken. In diesen drei Skizzenbüchern, entstanden zwischen 1974 und 1981, fängt die Grande Dame der Nouvelle École de Paris mit den berühmten, von Matisse verehrten Zirkumflexbrauen die verschiedenen Stimmungen ein, die sie auf Reisen nach Venedig, Indien und dem Senegal erlebte. Die in einen aufklappbaren Schuber verpackten Faksimiles werden ergänzt durch ein illustriertes Beiheft, das unter anderem ein Gespräch mit der Künstlerin über ihre Werke und Reisen enthält und Übersetzungen der handschriftlichen Texte innerhalb der Zeichnungen. Limitierte und nummerierte Edition von 5.000 Exemplaren

Rezensionsnotiz zu Die Welt, 18.08.2018

Kaum Picasso, dafür umso mehr Francois Gilot entdeckt Marcus Woeller in diesen drei Reisetagebüchern der französischen an der Nouvelle École de Paris ausgebildeten Malerin, die nun in einer auf jeweils sechzig Exemplare limitierten, faksimilierten Sonderedition herausgegeben wurden. Der Kritiker erfreut sich nicht nur an den Bleistift-, Tusch- und Aquarellbildern, die während der Reisen nach Venedig, Indien und den Senegal entstanden, sondern entdeckt immer wieder auch Gedichte, Sprüche und Tagebucheinträge, die ihm Gilot näher bringen. Und Gilots reduzierte, dann aber "explosive" Farbgebung hat den Rezensenten ebenfalls beeindruckt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.08.2018

Rose-Maria Gropp lernt Francoise Gilot als eigenständige Künstlerin kennen mit diesen edel editierten Skizzenbüchern von Reisen der ehemaligen Picasso-Gefährtin in den Senegal, nach Venedig und Indien aus den Jahren 1974-1981. Wie Gilot ihre Eindrücke festhält, abstrahiert, assoziativ, in eine eigene Bildsprache transformiert, findet Gropp beeindruckend. Von Talent zeugen die faksimilierten Skizzenbücher laut Gropp allemal. Eine Edition, die auch bibliophilen Ansprüchen gerecht wird, meint Gropp.
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