Die alten Ideen der aus dem Widerstand gegen das NS-Regime entstandenen "Europäischen Bewegung" sind wieder aktuell: Europa als Bundesstaat mit Subsidiaritätsprinzip, bürgernah, gerecht, der Demokratie und den Menschenrechten verpflichtet.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.10.2001
Europa, seine Anfänge, seine Probleme sind die Themen dieses Buches, dessen Inhalt Ulrike Ackermann kurz und umfassend referiert. Der Autor "rekonstruiert in seinem Buch die Genese der europäischen Idee und ihre realpolitische Umsetzung", von den ersten Anfängen durch Aristide Briand (1930), über die Gründung der Union europäischer Föderalisten (UEF, 1946) bis zur heutigen Stagnation. Bis zum Jahre 1989 eine westeuropäische Initiative sei dem "europäischen Einigungsprojekt die Luft ausgegangen", nun, da die Verwirklichung mit der Osterweiterung endlich möglich wäre, bedauert die Rezensentin.
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