Im Dezember 1948 wurde durch die Vereinten Nationen die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" verabschiedet: Der Autor erörtert in diesem Buch die politische Idee dieser Menschenrechte, ihre universelle Geltung sowie völkerrechtliche Instrumentarien zu ihrer Durchsetzung. Er betrachtet wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte explizit als Menschenrechte und diskutiert Kosequenzen der weltweiten Terrorismusbekämpfung für die Grund- und Freiheitsrechte.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.04.2003
Menschenrechte sind ein Thema, das in den Diskussionen um internationale Politik einen "prominenten Stellenwert" besitzt, weiß Gregor Schöllgen zu berichten. Menschenrechte werden immer gern zitiert, besonders wenn es einer Legitimationsgrundlage für "wie auch immer geartete Interventionen von außen" bedarf. Angesichts der Fülle an Literatur zu diesem Thema möchte Schöllgen das Interesse der Leser auf das Werk Hutters lenken, da dieses "eine Art Zwischenbericht über den derzeitigen Stand der Erkenntnis bietet und dabei sowohl die theoretischen Diskussionszusammenhänge, als auch den praktischen Umgang mit den Menschenrechten beleuchtet." Fazit des Werkes sei, dass "heute der 'menschenrechtliche Normenbestand' durchweg als zufriedenstellend bewertet werden könne", diese normativen Versprechen müssten aber nun "weltweit erfahrbare Wirklichkeit" für alle Menschen werden. Leider stoße auch Hutter bei der Beantwortung dieser Frage auf "seine Grenzen", bedauert der Rezensent.
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