Herausgegeben von Reiner Engelmann und Urs M. Fiechtner. 30 erfahrene Schriftsteller, Publizisten und Fachleute aus 15 Ländern haben sich sehr facettenreich mit den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechten befasst und setzen mit ihren literarischen Texten und Sachbeiträgen das bewährte Prinzip des Vorgängerbandes "Frei und gleich geboren" fort: In Erzählungen, Berichten, Essays, lyrischen Formen und Reportagen zeigen sie jedoch nicht nur weltweite Missstände auf, sondern machen Mut: Engagement lohnt sich! Ein Buch für alle, denen es nicht egal ist, wenn Unrecht in der Welt passiert.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.05.2004
Roswitha Budeus-Budde zeigt sich angetan von diesem Lesebuch über die wirtschaftlichen und sozialen Menschenrechte für Jugendliche. Während im einleitenden Kapitel Jean Ziegler die "Grundlage" zur Einführung in das Thema Menschenrechte legt, wird im weiteren Buch mittels vieler Einzelschicksale das Leben in den Entwicklungsländern geschildert, das häufig keineswegs Menschenrechte für die Bewohner garantiert, erklärt die Rezensentin. Sie ist davon überzeugt, dass durch das "Mitleid", das diese Berichte erzeugen, Jugendliche auch zum Engagement für eine gerechtere Welt angeregt werden, und genau darin sieht sie das Verdienst dieses Buches. Denn die Lektüre macht auch deutlich, dass jeder einzelne etwas "tun kann", so Budeus-Budde zustimmend.
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