Ferdinand Hodler war um 1900 einer der berühmtesten Maler Europas. Höhepunkt seines Schaffens war für ihn der Auftrag, ein großes Wandgemälde für das Kunsthaus Zürich zu realisieren. Gabriela Christen untersucht erstmals die Entstehungsgeschichte und verdeutlicht, wie modern das Frauenbild des Künstlers erscheint.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 27.09.2008
Eindringlich bittet Rezensent Franz Zelger um Aufmerksamkeit für diese kunstgeschichtliche Untersuchung, die zwischen all den Ferdinand-Hodler-Jubiläumsbüchern möglicherweise untergehen könnte. Denn erstmals würden hier zwei Spätwerke des Malers untersucht: die Auftragswerke ”Blick in die Unendlichkeit” für das Zürcher Kunsthaus sowie das nicht mehr ausgeführte ”Floraison” für die Aula der Universität Zürich - aus Sicht des Rezensenten Höhepunkte der symbolistischen Malerei und der Frauendarstellung. Erstmals überhaupt befasse sich die vorliegende, auf akribisches Quellenstudium gestützte Studie wissenschaftlich und als Ganzes mit dem Bildthema des ”Blicks in die Unendlichkeit” im Zusammenhang der verschiedenen Ölfassungen als Ganzes, sowie der komplexen Auftragsgeschichte und dem ”Werkprozess”, was den Rezensenten auch zu interessanten Erkenntnissen zur Funktion der Frauendarstellung im Werk Ferdinand Hodlers führte.
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