Die Mehrzahl der bildenden Künstler und Architekten, die Deutschland unter den Nationalsozialisten verlassen hatten und nach 1945 zurückkehrten, kam in die entstehende und frühe DDR. Ihnen widmet sich das Buch: den Motiven und Umständen der Remigration, den Auswirkungen der Exilerfahrungen und der Rolle der Heimkehrer im östlichen Nachkriegsdeutschland.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.08.2000
Eckhart Gillen lobt die "kenntnisreiche Untersuchung", mit der Schätzke nachweise, dass nach Kriegsende die meisten emigrierten Künstler in die SBZ/DDR zurückgekehrt sind, nicht in die Bundesrepublik. Warum das so war, könne Schätzke allerdings auch nicht erklären. Die Antworten, vermutet der Rezensent, "liegen wohl im Niemandsland zwischen Glaube, Pflicht und Hoffnung." Gillen bedauert nur, dass Schätzkes Studie, eine Dissertation von 1994, die 1999 veröffentlicht wurde, neuere Literatur zum Thema nicht mehr berücksichtigt. Er weist auf Michael Krejsas kommentierte "Kunstdokumentation SBZ/DDR" (Dumont 1996) hin, die das "makabre Protokoll" der Vernehmung John Heartfields enthalte.
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