In diesem Buch berichten Frauen, wie sie das Konzentrationslager Ravensbrück erlebt haben. Vielen blieb der Mund für immer stumm. In ihrem Innersten verbargen sie, wie sie ihre Ängste und die Todesnähe durchlebt hatten. Andere schrieben sich ihr Leid von der Seele. Sie geben uns Einblick, wie Frauen unentrinnbar der Gewalt ausgeliefert waren und dennoch am Leben nicht verzweifelten, sondern sogar im KZ Widerstand leisteten und Menschen vor dem Tod retteten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 06.01.2003
Yvonne Holl hat zwei Bücher über das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück gelesen, wobei sie sich dem Buch von Gerlind Schwöbel nur kurz zuwendet. Die Autorin beschäftigt sich mit neun einzelnen Schicksalen, wobei sie einen Schwerpunkt beim christlichen "Glauben als Überlebenshilfe" setzt, fasst die Rezensentin zusammen. Allerdings werde die Ankündigung im Titel, aus Ravensbrück zu berichten, nicht immer eingehalten, weil einige Frauen hauptsächlich aus ihrem Leben im Widerstand gegen die Nazis außerhalb des KZ berichteten, stellt Holl fest.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…