Seit Jahren, seit Jahrzehnten schon kennt man Gernot Böhme als einen Philosophen, der die Achtung der Leiblichkeit des Menschen einklagt: dass die Menschenwürde heute vornehmlich am Leibe verletzt wird, dass wir, was wir der äußeren Natur antun, letztlich uns selbst antun, insofern wir Natur sind, dass es gegen den telekommunikativen Trend der technischen Zivilisation gilt, die Bedeutung leiblicher Anwesenheit wieder zu entdecken. Nach soviel Plädoyers für den Leib legt Böhme nun seine Leibphilosophie monographisch vor.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 06.12.2003
In einer kurzen Besprechung stellt der mit "upj" zeichnende Rezensent ein Buch des Philosophieprofessors Gernot Böhme über die Leiblichkeit vor, in dem es um die "Selbsterfahrung des Menschen in seiner existenziellen Hülle" geht. Dabei, so erfahren wir, berücksichtige Böhme auch ethische Aspekte, etwa die Verletzung der Menschenwürde am Leib. Leider beschränkt sich der Rezensent auf die Wiedergabe einiger Kernpunkte, hält dabei aber mit einer eigenen Bewertung dessen, was er da bespricht, hinter dem Berg.
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