Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs. Anton ist klein, bebrillt, hat zwei zu große Ohren und nur ein Haar an einer ganz bestimmten Stelle. Jetzt erfährt er auch noch, dass er das Ergebnis eines Kondomunfalls ist. Das hebt seine Laune kein bisschen. Um seinem Leben doch noch Sinn zu geben, beschließt Anton, eine neue Frau für seinen Vater zu finden. Zusammen mit Ine, der besten Freundin der Welt. Doch wo sollen die zwei jemanden auftun, der sich für einen Klohäuschenvertreter interessiert? Na klar, im örtlichen Strickverein …
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.02.2017
Ohne tote Mütter und Außenseiterschicksale kommen Jugendbücher heutzutage nicht mehr aus, aber dieses kommt wenigstens äußerst vergnüglich daher, freut sich Elisabeth Menzel über Gudrun Skrettings "Mein Vater, das Kondom und andere nicht ganz dichte Sachen". Die norwegische Autorin erzählt von einem Jungen, der unter dem Tod seiner Mutter ebenso leidet wie unter seinen großen Ohren oder der Information, dass er seine Existenz einem undichten Kondom verdankt, fasst die Rezensentin zusammen. Dass Skretting nicht nur die "Gabe witziger Einfälle" besitzt - und mit Gabriele Haefs eine Übersetzerin, die das Ganze treffend ins Deutsche zu übertragen versteht -, sondern auch ein bemerkenswertes Einfühlungsvermögen in die jugendliche Psyche, macht das Buch für Menzel zu einer "höchst erfrischenden Lektüre".
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