Noch gehört Deutschland zu den reichsten Ländern der Welt. Ob Eurokrise, Flüchtlingswelle, Corona-Pandemie und Beginn des Ukrainekriegs - die deutsche Wirtschaft zeigte sich robust. Doch die fetten Jahre sind vorbei, es geht immer weiter abwärts. Überall. Und das hat nicht nur mit externen Krisen zu tun. Der wirtschaftliche Niedergang und der Kaufkraftverlust, der weite Teile der deutschen Bevölkerung trifft, ist hausgemacht. Um das zu verbergen, versprechen deutsche Politiker Wachstum dank Schulden und Klimainvestitionen. Der Leipziger Professor Gunther Schnabl erklärt, warum das nicht wirken wird. Er zeigt auf, warum unser Wohlstand, der noch auf den Reformen von Ludwig Erhard beruht, in Gefahr ist. Die Inflation ist kein neues Phänomen und noch lange nicht besiegt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.07.2024
Der Politikwissenschaftler Erich Weede rezensiert das Buch des Ökonomen Gunther Schnabl, in dem sich dieser der von ihm konstatierten Krise der Marktwirtschaft zuwendet. Weede resümiert vor allem ausführlich den Inhalt: Schnabl sehe die Probleme in einer "lockeren Geldpolitik", die die Inflation begünstigt habe, auch Sozialausgaben und mangelnden Investitionen stehe er im Sinne Friedrich Hayeks kritisch gegenüber. Dem Kritiker zufolge ist das Buch trotz der starken staatskritischen Position des Autors aber nicht dogmatisch, sondern regt zum Nachdenken an.
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