Hans Christian Müller, Achim Wambach

Digitaler Wohlstand für alle

Ein Update der Sozialen Marktwirtschaft ist möglich
Cover: Digitaler Wohlstand für alle
Campus Verlag, Frankfurt am Main 2018
ISBN 9783593509297
Gebunden, 222 Seiten, 28,00 EUR

Klappentext

Daten statt Preise, Monopole statt Wettbewerb, Sharing statt Eigentum, Crowdworking statt Sozialpartnerschaft: Die Digitale Revolution stellt die Art und Weise des Wirtschaftens auf den Kopf. Die alten Leitplanken, mit denen die Soziale Marktwirtschaft die wohlstandsmehrenden Kräfte schützte, passen heute nicht mehr. Sie brauchen ein Update. Die Ökonomen Achim Wambach, Präsident des ZEW in Mannheim, und Hans Christian Müller, Redakteur beim Handelsblatt, zeigen, dass auch die Internetwirtschaft zum Wohle aller arbeiten kann, wenn man die nötigen Grenzen setzt. Wenn Wettbewerbs- und Sozialpolitik umdenken und ihr Instrumentarium schärfen, kann es auch morgen produktiven Wettbewerb und auskömmliche Arbeit für alle geben. Wambach ist überzeugt: Die Politik muss umschalten und die großen Internetkonzerne regulieren.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 22.08.2019

Arndt Christiansen wohnt einem imaginären Gespräch zwischen Ludwig Erhard und Mark Zuckerberg bei in dem Buch von Achim Wambach und Hans Christian Müller. Wie die Soziale Marktwirschaft 4.0 aussehen könnte, skizzieren ihm die Autoren auf allgemeinverständliche Weise. Dass sie die Digitalisierung als Chance begreifen, die sich mittels guter Bildungspolitik, freiem Markt und Privatintiative und nur wenig Regulierung fruchtbar machen lässt, findet Christiansen charmant. Gewürzt mit aktuellen Foschungsergebnissen, empirischen Befunden und Beispielen für neue Geschäftsmodelle erscheint das Buch dem Rezensenten lesenswert, wenngleich die Autoren seiner Meinung nach nicht allzu sehr in die Tiefe gehen, Detailfragen offenlassen und nicht nach wissenschaftlicher Exaktheit streben.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.09.2018

Jochen Zenthöfer lernt aus dem Buch des ZEW-Präsidenten Achim Wambach und des Journalisten Hans Christian Müller, dass Roboter nicht alles können und digitaler Wohlstand für alle möglich ist. Die durchaus gelassen optimistisch argumentierenden Autoren erläutern dem Rezensenten allerdings auch, welche regulatorischen Maßgaben die Politik nicht versäumen sollte, auf den Weg zu bringen. Die Macht von Google, Facebook und Co. gehört im Sinn von Erhards Sozialer Marktwirtschaft beschränkt, finden Wambach und Müller und gehen damit mit dem Trend, wie Zenthöfer weiß. Das Buch findet Zenthöfer verständlich geschrieben und auch ohne Vorkenntnisse genießbar.

Beliebte Bücher

Robert Seethaler. Die Straße - Roman . Claassen Verlag, Berlin, 2026.Robert Seethaler: Die Straße
Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…
Nelio Biedermann. Lázár - Roman . Rowohlt Berlin Verlag, Berlin, 2025.Nelio Biedermann: Lázár
Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…
Lukas Rietzschel. Sanditz - Roman . dtv, München, 2026.Lukas Rietzschel: Sanditz
Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,…
Elizabeth Strout. Erzähl mir alles - Roman. Luchterhand Literaturverlag, München, 2026.Elizabeth Strout: Erzähl mir alles
Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…