Daten statt Preise, Monopole statt Wettbewerb, Sharing statt Eigentum, Crowdworking statt Sozialpartnerschaft: Die Digitale Revolution stellt die Art und Weise des Wirtschaftens auf den Kopf. Die alten Leitplanken, mit denen die Soziale Marktwirtschaft die wohlstandsmehrenden Kräfte schützte, passen heute nicht mehr. Sie brauchen ein Update. Die Ökonomen Achim Wambach, Präsident des ZEW in Mannheim, und Hans Christian Müller, Redakteur beim Handelsblatt, zeigen, dass auch die Internetwirtschaft zum Wohle aller arbeiten kann, wenn man die nötigen Grenzen setzt. Wenn Wettbewerbs- und Sozialpolitik umdenken und ihr Instrumentarium schärfen, kann es auch morgen produktiven Wettbewerb und auskömmliche Arbeit für alle geben. Wambach ist überzeugt: Die Politik muss umschalten und die großen Internetkonzerne regulieren.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.08.2019
Arndt Christiansen wohnt einem imaginären Gespräch zwischen Ludwig Erhard und Mark Zuckerberg bei in dem Buch von Achim Wambach und Hans Christian Müller. Wie die Soziale Marktwirschaft 4.0 aussehen könnte, skizzieren ihm die Autoren auf allgemeinverständliche Weise. Dass sie die Digitalisierung als Chance begreifen, die sich mittels guter Bildungspolitik, freiem Markt und Privatintiative und nur wenig Regulierung fruchtbar machen lässt, findet Christiansen charmant. Gewürzt mit aktuellen Foschungsergebnissen, empirischen Befunden und Beispielen für neue Geschäftsmodelle erscheint das Buch dem Rezensenten lesenswert, wenngleich die Autoren seiner Meinung nach nicht allzu sehr in die Tiefe gehen, Detailfragen offenlassen und nicht nach wissenschaftlicher Exaktheit streben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.09.2018
Jochen Zenthöfer lernt aus dem Buch des ZEW-Präsidenten Achim Wambach und des Journalisten Hans Christian Müller, dass Roboter nicht alles können und digitaler Wohlstand für alle möglich ist. Die durchaus gelassen optimistisch argumentierenden Autoren erläutern dem Rezensenten allerdings auch, welche regulatorischen Maßgaben die Politik nicht versäumen sollte, auf den Weg zu bringen. Die Macht von Google, Facebook und Co. gehört im Sinn von Erhards Sozialer Marktwirtschaft beschränkt, finden Wambach und Müller und gehen damit mit dem Trend, wie Zenthöfer weiß. Das Buch findet Zenthöfer verständlich geschrieben und auch ohne Vorkenntnisse genießbar.
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