Die Sozialstaatsgeschichte seit dem 2. Weltkrieg ist das Thema dieses elfbändigen Werkes. Die Bände 2-11 beinhalten jeweils eine CD-ROM mit den dazugehörigen Dokumenten. Herausgeber der Gesamtreihe sind das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und das Bundesarchiv. Ein Beirat trägt die wissenschaftliche Verantwortung. Die Reihe dient als Nachschlagewerk für Historiker, Juristen, Soziologen, Politik-, Wirtschafts- und Erziehungswissenschaftler sowie für Gestalter, Befürworter, Kritiker und Kenner von Sozialpolitik.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.08.2007
Als "hochkarätig" würdigt Rezensent Andreas Rödder diesen von Hans Günter Hockerts herausgegebenen fünften Band der "Geschichte der Sozialpolitik", der die Zeit der Großen Koalition und der Kanzlerschaft Willy Brandts vorstellt. Überzeugend veranschaulicht der Band seines Erachtens diese Ära als eine Zeit der nachhaltigen Expansion des Sozialstaates. Dabei behandle der Band ein breites Spektrum an Themen: von der Arbeitsverfassung über die Alterssicherung und Sozialhilfe, Unfallversicherung und Behindertenfürsorge, Bildungs- Und Ausländerpolitik bis zu sozialen Diensten, Wohnungs- und Vermögenspolitik. Besonders hebt Rödder die übergreifenden Kapitel von Hockerts und Winfried Süß hervor, die Denkmuster und Handlungsfelder der Sozialpolitik schildern und den Reichtum an Einzelaspekten, die der Band ausbreitet, in einem "pointierten" Resümee zusammenfassen. Fraglich erscheint ihm dabei nur, ob diese "Zeit vielfältigen Aufbruchs", historisch eine Phase maximaler Sozialstaatsexpansion, wirklich zutreffend als "Liberalisierung" zu fassen ist.
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