Die Globalisierung der Ökonomie, der Technologie und der Kommunikation bringt eine Vielzahl von neuen Problemen mit sich. Deshalb ist ein globales Ethos unbedingt notwendig. Die Stiftung Weltethos arbeitet seit Jahren an der Aufgabe, den Menschen auf ihrer Suche nach einer auf ethischen Fundamenten aufbauenden Grundorientierung zur Lösung ihrer drängenden Zukunftsaufgaben zu helfen. In diesem Buch erfahren Sie, wie die Referenten des Symposions der Stiftung Weltethos die Globalisierung beurteilen und welche Ideen und Anregung sie für die Menschen haben, die heute die Verantwortung tragen. Die Autoren: Johannes Frühbauer, Karl Konrad Graf von der Groeben, Indira Gurbaxani, Hans Küng, Klaus Leisinger, Hermann Sautter, Helmut Schmidt, Jürgen Strube, Hans Tietmeyer, Tilman Todehöfer
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.11.2001
Hans Küng, Theologe und Gründer der privaten Stiftung Weltethos, ist Herausgeber des Tagungsbandes, der die Diskussionen über "ethische Orientierung in Zeiten der Globalisierung" zusammenfasst, berichtet Karen Horn. Thema des Bandes ist das Wirtschaftsethos in Zeiten der Globalisierung, die laut Küng zwar irreversibel, aber steuerbar seien, so Horn. In dem Buch kommen gewichtige Persönlichkeiten zu Wort: Jürgen Strube, Vorstandsvorsitzender von BASF, schildere anhand seines eigenen Unternehmens die Position und die Aufgaben eine multinationalen Unternehmens, der frühere Bundesbankpräsident Hans Tietmeyer schreibe über "Mindestregeln für die globalen Finanzmärkte" und Altbundeskanzler Helmut Schmidt erzähle von seinen Erfahrungen als ehemaliger Staatsmann mit den Wertvorstellungen verschiedener Kulturen. Präzise und umfassende Forderungen stellen die Autoren des Buches, findet Karen Horn.
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