Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 23.05.2003
Einen umfassenden Eindruck der Kunst, die während der Nazi-Zeit in deutschen Konzentrationslagern produziert wurde, vermittelt dieser Band nach Meinung der Rezensentin Ute Kätzel. Da sind Auftragsarbeiten der SS ebenso zu finden wie Bilder, mit denen die Häftlinge versuchten, ihren Lageralltag zu bewältigen. "Gegenstand sind die Haftbedingungen der Vernichtungsmaschinerie Konzentrationslager ebenso wie schlichte Landschaftsgemälde". Das Buch dokumentiert sowohl unbekanntes Material als auch schon einmal im Zusammenhang mit der Forschung über Konzentrationslager gezeigte Bilder. Nach Meinung des Rezensenten ist dieses Thema historisch noch kaum aufgearbeitet. Umso interessanter ist, dass es zu jedem Künstler eine paar biografische Daten und - bei den Überlebenden - Ausschnitte aus Interviews gibt und dass der "Textteil die Entstehung und den Inhalt der Bilder erläutert".
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…