Eine Wirtschaftsgeschichte der Berliner Republik seit 1990
C.H. Beck Verlag, München 2026
ISBN
9783406845611 Gebunden, 368 Seiten, 30,00
EUR
Klappentext
Vom Musterknaben zum Patienten? Die deutsche Wirtschaft seit der Wiedervereinigung Die Bundesrepublik befindet sich mitten in einer "Zeitenwende" und steht vor tiefgreifenden Umbrüchen. In Politik und Medien kursieren viele irreführende Interpretationen der jüngeren Wirtschafts- und Sozialgeschichte, aus denen Handlungsempfehlungen für die Zukunft abgeleitet werden. Die Feinde der Demokratie zeichnen düstere Bilder und fordern radikale Veränderungen. Umso wichtiger ist es, eine nüchterne Bilanz der sozioökonomischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte vorzunehmen. Das neue Buch des Wirtschaftshistorikers Hartmut Berghoff bietet eine Bilanz der Leistungen und Probleme der frühen Berliner Republik. Es benennt ihre Stärken, aber auch gravierende Fehlentwicklungen. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass Erfolge die alten Strukturen verfestigten und notwendige Neuaufbrüche verhinderten. Die Bundesrepublik wurde zu einem Land der Widersprüche. "Trügerischer Wohlstand" ist die erste wirtschaftshistorische Analyse der Geschichte der Berliner Republik von der Wiedervereinigung bis zur Gegenwart.
Der Historiker Hartmut Berghoff will in der FAZ zwar nicht gegen den Föderalismus plädieren, aber gegen Miniländer wie Bremen, das Saarland oder einige der nur rudimentär bevölkerten neuen Länder schon (obwohl er sich bewusst ist, dass es derzeit keine Chance für eine Reform gibt): "2020 gab es 157 Landesministerien, die mit großem Aufwand lähmende Komplexität produzierten." Unser Resümee
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