Die im Rahmen der Hartz-Reformen auf den Weg gebrachten Änderungen der Arbeitsmarktgesetzgebung haben die rasche und nachhaltige Vermittlung in Arbeit, die Schaffung neuer Beschäftigungsfelder und den Bau von mehr Brücken in Beschäftigung zum Ziel. Hauptziel ist letztlich die Verringerung der Arbeitslosigkeit. Jede Evaluationsstudie dazu hat sich an diesem übergeordneten Ziel zu orientieren. Die Autoren der vorliegenden Arbeit präsentieren ein derartiges Konzept zur mittel- und längerfristigen Bewertung der Umsetzung der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.10.2004
Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) legt, wie Claudia Bröll urteilt, "vergleichsweise schwere Kost" vor - sechs Autoren gehen nämlich der Frage nach, wie man die mittel- und langfristigen Folgen der Hartz-Gesetze untersuchen kann. In den Mittelpunkt stellen sie denn auch den methodischen Ansatz, nicht konkrete Ergebnisse. Die "komplizierten mathematischen Gleichungen" werden wohl, wie Bröll befürchtet, nur Fachleute nicht abschrecken. Ökonomische Laien hingegen dürfen eher nicht erwarten, auf ihre Kosten zu kommen.
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Svenja Leiber: Nelka Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden… Bernhard Schlink: Gerechtigkeit Alle wollen Gerechtigkeit - immer für sich, manchmal auch für andere, selten für alle. Aber was ist Gerechtigkeit, und wie ist sie zu haben? Bernhard Schlink bietet weder…