Das Buch schildert die unaufhaltsame Ausbreitung der Arbeitslosigkeit und die bislang vergeblichen Therapieversuche. Es zieht die notwendigen Lehren daraus und entwickelt eine neue Beschäftigungsformel, mit der Deutschland zurück auf den Vollbeschäftigungspfad gebracht werden kann. Der ebenso pragmatische wie wirkungsvolle Lösungsansatz der beiden Autoren unterscheidet sich damit fundamental von allen Vorschlägen, die auf einen Kahlschlag des Sozialstaates setzen. Die Botschaft von Schöb und Weimann ist hoffnungsvoll: Wie können Vollbeschäftigung erreichen, ohne unsere sozialen Errungenschaftgen preiszugeben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.05.2004
Claudia Bröll ist von diesem Buch der beiden Wirtschaftsprofessoren aus Magdeburg, Ronnie Schöb und Joachim Weimann, nahezu hundertprozentig überzeugt. Sehr gelungen findet sie ihre Diagnose des deutschen Arbeitsmarkts, der an Überregulierung, verkrusteten Strukturen und einer zu generösen Sozialpolitik kranke. Kaum glauben mag die Rezensenten, wie die Autoren es auch noch schaffen, nebenbei einen verständlichen und geradezu vergnüglichen Grundkurs in Arbeitsökonomie mitzuliefern. Absolut einleuchtend findet sie auch die von Schöb und Weimann unterbreiteten Therapie-Vorschläge, so dass sie sich fragt, warum sie nicht schon längst angewendet werden. Im Kern geht es ihnen darum, den Patienten Arbeitsmarkt durch die sanfte Therapie der Lohnkostenzuschüsse zu heilen. Im Unterschied zum Mainzer Modells jedoch sollen jedoch verschärfte Zumutbarkeitsregelungen und staatliche Hilfen den Arbeitsanreiz erhöhen. Zweifel meldet sie allein an der Gewinn-und-Verlust-Rechnung zum Schluss des Buches an.
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