Die Wirtschafts- und Währungsunion in Europa hat die Wirtschaftspolitik der Mitgliedsländer nachhaltig verändert. Die länderübergreifende Geldpolitik der Europäischen Zentralbank kann nationale Konjunkturzyklen destabilisieren und stellt daher die Finanz- und Lohnpolitik vor neue Herausforderungen. Henrik Enderlein beschreibt die Anpassungsprozesse wirtschaftspolitischer Institutionen in zehn Mitgliedsländern und weist auf die Schwächen, aber auch die Möglichkeiten europäischer Koordinierungsprozesse hin.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.06.2004
Seit fünf Jahren, erläutert Karen Horn zur Einleitung ihrer Besprechung dieses Buches des Berliner Juniorprofessors für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik Henrik Enderlein, sitzt die Europäische Zentralbank (EZB) nun "am Ruder" der Geldpolitik im Euro-Raum. In einer interessanten Zusammenführung von politik- und wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive untersuche Enderlein, lobt sie, in diesem Zusammenhang nun zunächst die sich daraus ergebenden Formen von ökonomischem Druck in den verschiedenen EU-Ländern, betrachte dann den nationalstaatlichen Handlungsspielraum und bewerte schließlich die im Einzelfall gewählten Anpassungsprozesse. Die stabilisierenden Institutionen, denen sich die Länder im Euro-Raum unterworfen haben, hält er, erfährt man, für nicht ausreichend.
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