Hubert Seipel

Putins Macht

Warum Europa Russland braucht
Cover: Putins Macht
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2021
ISBN 9783455002867
Gebunden, 352 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Die USA sind ein unberechenbarer Partner geworden, der etwa beim Thema Nord Stream 2 auf schlichte Erpressung setzt. Aber wie wird sich die EU nach dem Attentat auf Nawalny und die Wahlen in Belarus zu Russland verhalten? Mit wem wird sie in die Zukunft gehen?

Kaum jemand kennt Wladimir Putin so gut wie Hubert Seipel, der als einziger westlicher Journalist einen direkten, persönlichen Zugang zu ihm hat. In seinem neuen Buch analysiert er die Politik Russlands der letzten Jahre, das unfruchtbare Kräftemessen der EU mit Russland und ein globales Machtsystem, das sich neu ausrichtet.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 21.06.2021

Rezensentin Franziska Davies übt schwere Kritik an Hubert Seipels Buch. Ihrer Meinung nach macht sich der Autor zum Anwalt Putins, wenn er die USA der Dämonisierung Russlands bezichtige und dabei Putins Rhetorik kritiklos ünerehme oder wenn er Putins verharmlosende Äußerungen, etwa zur LGBT-Community nicht mit anderen Quellen (etwa bei Masha Gessen) abgleiche. Sprachlich erscheint ihr das Buch zudem problematisch, weil Seipel suggestiv vorgeht, wie Davies befindet: So schreibt er laut Davies, dass die Türkei 2015 Europa mit Flüchtlingen "geflutet" habe. Seipel verletzt damit journalistische Mindeststandards, schimpft die Rezensentin.
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