Aus dem Englischen von Barbara Christ. Als Tochter eines Handelsreisenden aus dem Mittleren Westen der USA scheint Jami Attenberg prädestiniert für ein Leben auf der Durchreise. Was allerdings in ihrem Fall bedeutet, dass sie sich zunächst auf selbstfinanzierten Buchtouren von Lesung zu Lesung hangelt, frustriert von wechselnden Gelegenheitsjobs und dem ständigen Fliegen, das nur noch mit Beruhigungsmitteln zu ertragen ist. Bis sie sich irgendwann fragen muss: Reise ich oder laufe ich weg? Attenberg erzählt vom Schreiben als Beruf und vom (Über-)Leben als Autorin. Was ist nötig, um sich in Vollzeit der Kunst zu widmen? Was bedeutet es, sich den eigenen Ideen zu verschreiben? Und wie sieht die Welt für eine Frau aus, die sich allein in ihr bewegt?
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 10.08.2023
Rezensentin Sonja Hartl hat diesen Essayband sehr gerne gelesen, in dem Jami Attenberg chronologisch ungeordnet von ihren Erfahrungen als freie Autorin erzählt - von Lesereisen, Geldsorgen und auch gefährlichen Situationen. Hartl spürt die Freude der Autorin am Schreiben, da verzeiht sie gerne auch gelegentliche Redundanzen.
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