Was genau meinen wir eigentlich, wenn wir von Menschenrechten sprechen? Um diese Frage dreht sich eine anhaltende philosophische Debatte zwischen naturalistischen und politischen Menschenrechtstheorien. In Auseinandersetzung mit den Stärken und Schwächen dieser beiden Positionen schlägt der Autor ein alternatives Verständnis fundamentaler Rechte vor: Menschenrechte sollten als Teilhaberechte an politischen Gesellschaften aufgefasst werden. Die Studie stellt damit nicht nur die erste tiefgreifende deutschsprachige Betrachtung einer der wichtigsten Debatten der zeitgenössischen politischen Philosophie dar, sondern liefert auch eine originelle Neuinterpretation eines der entscheidenden Konzepte unseres normativen Denkens.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.06.2021
Rezensent Michael Staack hält Johannes Ickings Idee von Menschenrechten als Recht auf Teilhabe am politischen Geschehen der Gesellschaft für höchst bedenkenswert in der aktuellen Menschenrechtsdebatte. Für Staack geht Ickings Vorschlag über die politische Philosophie hinaus, da er, anknüpfend an Kant und Rawls, nicht nur versucht, Konsens herzustellen über den Begriff der Menschenrechte, sondern daraus auch die Forderung nach entsprechenden internationalen Rechtsinstitutionen ableitet.
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