Der demografische Wandel wirft fundamentale Zukunftsfragen auf: Vor welchen Umwälzungen steht unsere Arbeitswelt? Wer soll die Arbeit künftig machen? Welche Weichenstellungen müssen Unternehmen und Politik bereits heute vornehmen? Ursula von der Leyen und Karl-Rudolf Korte diskutieren mit weiteren Autoren die Herausforderungen des demografischen Wandels für Gesellschaft, Politik und Unternehmen. Die einzelnen Beiträge behandeln Chancen der sich wandelnden Arbeitswelt, Herausforderungen für eine innovative Arbeitsgestaltung und ethische Fragen einer zukünftigen Arbeitswelt. Der Band vereint Autoren aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, zu denen neben den beiden Herausgebern Christoph Bieber, Herbert Brücker, Henning Kagermann, Barbara Kux, Jörg Mittelsten Scheid, Rolf Schieder und Sebastian Turner gehören.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 23.01.2012
Wie dem künftigen Arbeitskräftemangel begegnen? Mütter, Alte und sozial Benachteiligte sollen in die Produktion, fordert Ursula von der Leyen, informiert Rezensent Kostas Petropulos. Erleichtert werden soll das durch die neue Kommunikationstechnologie und verbesserte Teilzeitarbeitsmöglichkeiten. Petropulos rümpft die Nase: Für ihn klingt das nach "totaler Arbeitsmarktmobilisierung", davon möchte er nichts wissen. Bleibt also die Frage: Wer macht die Arbeit morgen?
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…