Aus dem Englischen von Stefanie Schäfer. Was steckt in dir? Hast du das Zeug dazu, im Leben ein Löwe zu sein? Isaac Helger, wilder, kluger Sohn jüdischer Einwanderer in Südafrika, ist hin- und hergerissen zwischen Tradition und Aufbruch. In den späten 1930er Jahren trifft er eine schicksalhafte Entscheidung. Eine universelle Geschichte über einen jungen Menschen auf der Suche nach Erfolg und nach seinem Platz im Leben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.09.2015
Die "stillen, schlichten Helden" in Kenneth Bonerts Debütroman haben es dem Rezensenten Gerhard Schulz angetan. Die weltumspannende Familiengeschichte, die Bonert auf fast 800 Seiten erzählt erscheint dem Rezensenten zunächst als Wagnis, das der Autor allerdings meistert, indem er Spannung aufzubauen versteht und die hoffnungsvolle Migration einer baltischen Familie nach Südafrika um das Jahr 1935 zum Teil zu einer Irrfahrt ins KZ umgestaltet, gespickt mit SS-Protokollen des Grauens und mit einer metaphorischen Dimension der geografischen Reise. Imposant und anrührend findet Schulz die Geschichte um Fleiß, Liebe, Leid und die Kraft der Herzen.
Fesselnd findet Katharina Granzin Kenneth Bonerts Roman "Der Löwensucher", der von einer aus Litauen ausgewanderten jüdischen Familie im Johannesburg der 30er und 40er Jahre erzählt. Protagonist ist der junge Isaac, der durch verschiedene Stationen seines Lebens begleitet wird, in denen er auf das Schweigen seiner Familie über die Vergangenheit stößt und Antisemitismus und Apartheid begegnet, und dessen Leben durch eine schicksalshafte Begegnung eine andere Richtung einschlägt, erzählt Granzin. Die große spannungserzeugende Stärke des Romans besteht für die Rezensentin im vielschichtigen Protagonisten, zu dem der Leser ein zwiegespaltenes Verhältnis der Indentifikation und Nicht-Identifiaktion aufbaut.
Fesselnd findet Katharina Granzin Kenneth Bonerts Roman "Der Löwensucher", der von einer aus Litauen ausgewanderten jüdischen Familie im Johannesburg der dreißiger und vierziger Jahre erzählt. Protagonist ist der junge Isaac, der durch verschiedene Stationen seines Lebens begleitet wird, in denen er auf das Schweigen seiner Familie über die Vergangenheit stößt und Antisemitismus und Apartheid begegnet, und dessen Leben durch eine schicksalshafte Begegnung eine andere Richtung einschlägt, erzählt Granzin. Die große spannungserzeugende Stärke des Romans besteht für die Rezensentin im vielschichtigen Protagonisten, zu dem der Leser ein zwiegespaltenes Verhältnis der Indentifikation und Nicht-Identifiaktion aufbaut.
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