Mit zahlreichen Abbildungen. Plötzlich war sie mit ihren Zelten da: Die Occupy-Bewegung formierte sich 2011 scheinbar über Nacht, besetzte weltweit öffentliche Plätze und protestierte gegen Bankenmacht. Auch in Deutschland entstanden Occupy-Gruppen, die teils mehrmonatige Camps in den Stadtzentren errichteten. Von hier aus sollte sich ihr Protest entfalten - offen, basisdemokratisch, vielstimmig. Was bewegte die Aktivisten und wie blickten sie auf Politik, Staat und Gesellschaft? Wie organisierten sie sich? Und was könnte von Occupy bleiben? Anhand von Beobachtungen, Interviews und Diskussionsrunden mit Occupyern eröffnet Lars Geiges einen materialreichen Blick auf das junge und kaum erforschte Protestphänomen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.09.2015
Dass Occupy nicht einfach ein linkes Projekt ist, lernt Tilman Mayer bei Lars Geiges vom Göttinger Institut für Demokratieforschung. Aufklärung in Sachen Protest- beziehungsweise Empörungskultur bietet ihm der Autor, der auf das "antikapitalistische Tremolo" horcht, wie Mayer erklärt. Aufwendig scheint ihm die Machart des Buches aus teilnehmender Beobachtung in den Protestcamps, wissenschaftlicher Aufarbeitung und Interviews mit Aktivisten. Daran dass Geiges die Bewegung und die dazugehörige Literatur kennt, zweifelt der Rezensent nicht, die Ernsthaftigkeit des Ansatzes scheint ihm offensichtlich.
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