Elias Hirschl: SchleifenFranziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In…

"Börse der Kunst" oder "Casino" - so nannten Kunstkritiker des 19. Jahrhunderts das Auktionshaus Hôtel Drouot. An diesem Ort vereinten die Pariser Auktionatoren ab 1852 ihre Versteigerungen und veränderten damit den französischen Kunstmarkt maßgeblich. Lukas Fuchsgruber führt hinter die Kulissen des Spektakels der Auktion und zeigt die Bedeutung von Versteigerungen für die damalige Pariser Kunstwelt. Ausgehend von den ökonomischen und rechtlichen Besonderheiten des Auktionswesens in Frankreich einerseits und ihren Wechselbeziehungen zur französischen Kunstgeschichte andererseits beleuchtet die Arbeit das Verhältnis des Hôtel Drouot zu Künstlern und Kunsthändlern seiner Zeit sowie seine Rezeption in der Kunstkritik. Archivquellen, historische Literatur und zahlreiche Illustrationen führen so durch die Räume des Auktionshauses und beleuchten eine Schlüsselzeit der Entwicklung des französischen Kunstmarktes.