Anatol flieht aus der Provinz in die Stadt. Er hat sich allen Versuchen seiner Eltern, Lehrer und anderer gutmeinender Erwachsener widersetzt, einen 'ordentlich arbeitenden' Menschen aus ihm zu machen. Von seinem eigentlichen Ziel, Schriftsteller zu werden, wissen nur die Freunde in der Stadt, die ihm in ihrer Wohnung Zuflucht gewähren. Vor allem Edwin, ein engagierter Journalist, kümmert sich um den Novizen Anatol. Er bringt ihm die schwierige städtische Kulturszene nahe: ein undurchdringliches Geflecht von Zweckbeziehungen und ein Jahrmarkt der Eitelkeiten. Die etablierten Künstler, Kulturfunktionäre und ambitionierten Mitläufer treffen sich täglich in einer verräucherten Kneipe. Mühsam versucht Anatol, Kontakt mit den Schlüsselfiguren der Szene aufzunehmen, von deren Gnade es abhängt, ob sein erster Text gedruckt wird.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…