1,3 Milliarden Chinesen warten darauf, ebenfalls - wie die westlichen Nationen - alle Segnungen der industrialisierten Welt für sich in Anspruch nehmen zu können: Autos, Kühlschränke, Klimaanlagen, Flugreisen und vieles mehr. Doch was bedeutet das für die globale Umwelt - von der chinesischen, die sich bereits in einem desaströsen Zustand befindet, ganz zu schweigen? Und was wird geschehen, wenn all die anderen sogenannten Schwellenländer, die kurz vor dem industriellen "take-off" stehen, mit den westlichen Standards gleichziehen wollen?
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 14.10.1999
"Wie die Erzählung von einem formlosen Familientreffen" lese sich Hertsgaards Buch, findet Elisabeth von Thadden. Hertsgaards zentrales Thema sei die Armut, die er mit dem ökologischen Notstand untrennbar verbunden sehe. Dabei gelte der mikroskopische Blick des Autors vor allem dem Einzelnen: Menschen, die sonst nicht die Möglichkeit haben, sich Gehör zu verschaffen wie der Chinese, der die Luftverschmutzung für wesentlich erträglicher hält als erfrorene Füsse oder der Afrikaner, der gerne mal ein Buch lesen würde - wenn es nur weit und breit eines gäbe. Hertsgaard gelinge es durch diese Herangehensweise, die Themen Ökologie und Globales auch denjenigen wieder nahe zu bringen, die ihrer mittlerweile längst überdrüssig worden sind.
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