Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 20.05.2000
Seit den 50ern gelte Schelling als geistiger "Ahnvater" der Existenzialisten, dennoch sei seine Rechts- und Staatsphilosophie wenig erforscht, klagt der Rezensent mit dem Kürzel "lx" in seiner Kurzkritik. Daher begrüßt er die Studie des Zürcher Rechtshistorikers Markus Hoffman, der sich nun dieses Themas - "historisch-systematisch" - angenommen habe. Auffällig findet der Rezensent, dass Schelling in seiner Rechts- und Staatsphilosophie "kein Werkzeug" für politische und soziale Veränderungen gesehen habe.
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