Aus dem Englischen von Klaus Kochman. Die Welt des kleinen Mädchens Martha endete bei Wachtürmen und Stacheldrahtzäunen im Lager Lager Potulitz (Potulice). Sie war bestimmt durch einfache Strukturen: Anstehen in der Kinderbaracke für Gerstenkaffee, Brot oder "Wanzensuppe", eine Stunde am Sonntag bei der Mutter in der Frauenbaracke, das kalte Brausebad in der Hauptküche, einmal im Monat. In dieser Umgebung erfährt Martha die Kostbarkeit des Lebens, die lebenserhaltende Kraft menschlicher Gesten, menschlicher Hoffnung, Gefühle und Bindungen. Nach der Freilassung geht die Familie in den Westen, wo Flüchtlinge mit Argwohn betrachtet werden. Marthas Eltern beschließen, nach Kanada auszuwandern. Martha stürzt in eine schwere Krise. Sie befreit sich daraus, indem sie sich mit ihrer vor allen verschwiegenen Kindheit auseinander setzt. Und noch einmal reist sie nach Potulitz zurück...
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…