Aus dem Englischen von Klaus Kochman. Die Welt des kleinen Mädchens Martha endete bei Wachtürmen und Stacheldrahtzäunen im Lager Lager Potulitz (Potulice). Sie war bestimmt durch einfache Strukturen: Anstehen in der Kinderbaracke für Gerstenkaffee, Brot oder "Wanzensuppe", eine Stunde am Sonntag bei der Mutter in der Frauenbaracke, das kalte Brausebad in der Hauptküche, einmal im Monat. In dieser Umgebung erfährt Martha die Kostbarkeit des Lebens, die lebenserhaltende Kraft menschlicher Gesten, menschlicher Hoffnung, Gefühle und Bindungen. Nach der Freilassung geht die Familie in den Westen, wo Flüchtlinge mit Argwohn betrachtet werden. Marthas Eltern beschließen, nach Kanada auszuwandern. Martha stürzt in eine schwere Krise. Sie befreit sich daraus, indem sie sich mit ihrer vor allen verschwiegenen Kindheit auseinander setzt. Und noch einmal reist sie nach Potulitz zurück...
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