Bertha Badt-Strauss war in den 20er und 30er Jahren eine der bekanntesten Publizistinnen in Deutschland. Als Zionistin zählte sie zu den Vertretern der jüdischen Erneuerungsbewegung um Martin Buber und Franz Rosenzweig. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit edierte sie Texte unter anderem von Heinrich Heine, Rahel Varnhagen, Fanny Lewald und Moses Mendelssohn. 1939 emigrierte sie in die USA, wo sie beruflich schnell wieder Fuß fassen und für die Emigrantenpresse schreiben konnte. Eine ungewöhnliche Lebensgeschichte, von Martina Steer anschaulich erzählt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.04.2005
Der Rezensent Thomas Meyer lobt die diese Biografie über Bertha Badt-Strauss ähnlich schnörkellos, wie er auch die Arbeit der Historikerin Martina Steer empfindet. Das ist allerdings ein Kompliment. Er findet die Lebensgeschichte der jüdischen Autorin, die gleichzeitig Teil einer jüdischen intellektuellen Bewegung ihrer Zeit war, in einem "klugen Buch" zusammengefasst, das "kompetent und in klarer Sprache" durch ihr Leben führt. Zudem gelingt es der Autorin, in ihre "intellektuelle Biografie" auch die Ergebnisse der neueren Frauenforschung einfließen zu lassen.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…