Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass unser Umgang mit fossilen Brennstoffen zu einer in dieser Geschwindigkeit noch nie dagewesenen Erwärmung des globalen Klimas führt. Mit katastrophalen Folgen für die Umwelt und das Leben auf der Erde. Doch anstatt endlich den Anstieg der weltweiten Temperatur zu begrenzen, wird der Ausstoß von CO2 weiter rasant in die Höhe getrieben. Nicht zuletzt mutige Bewegungen wie Fridays for Future haben in jüngster Zeit darauf hingewiesen. Angesichts einer Politik, die nötige Entscheidungen verzögert, angesichts der Scheinargumente selbsternannter Klimaskeptiker und angesichts populistischer Regierungen, die den Klimawandel wider besseres Wissen kleinreden, ergreift der Klima- und Meeresforscher Mojib Latif das Wort. Für ihn ist klar: Die Physik lässt nicht mit sich verhandeln. Mit der Natur kann man keine Kompromisse schließen. Engagiert und gut verständlich präsentiert Latif die Fakten und richtet den flammenden Appell an alle, diese Fakten endlich ernst zu nehmen. Ganz aktuell beschäftigt er sich auch mit den Auswirkungen der Coronakrise auf den Umgang mit dem Klimawandel. Weder Verharmlosung noch Panikmache, sondern Aufklärung: Mojib Latifs Ziel ist es, die Klimadebatte auf eine wissensbasierte Ebene zurückführen. Und die Fakten sprechen für sich.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 20.07.2020
Als "Musterbeispiel einer engagierten Streitschrift" empfiehlt Rezensent Günther Wessel dieses Plädoyer des Klimaforschers Mojib Latif für einen konsequentere Klimaschutz. Dezidiert nehme Latif die Argumente der Klimaskeptiker auseinander und zeige die Störfeuer ihrer Lobbygruppen auf. Beeindruckt hat den Rezensenten, wie leicht verständlich Latif schreibt und wie viel Mut er bei all seinem Zorn über die vertanen Jahre macht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.07.2020
Rezensent Joachim Müller-Jung freut sich über das Buch des Klimaforschers Mojib Latif - ein Motivationsbuch in Sachen Klimapolitik und Klimaschutz zur rechten Zeit, findet er, ohne Alarmismus, dafür mit viel positiver Energie und wissenschaftlicher Expertise. Wie Latif die Aufmerksamkeitszyklen in der Klimapolitik thematisiert, Klimaleugner kritisiert (mitunter etwas zu dick aufgetragen, findet der Rezensent) und den Lobbyismus anprangert, scheint Müller-Jung zwar nicht neu, aber durchaus plausibel. Insgesamt ein Buch, das Hoffnung macht, glaubt der Rezensent.
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