Kriminologische Forschungsberichte aus dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht Freiburg, Band 96. Bei der Auseinandersetzung mit der Frage, ob für die Entwicklung der Kriminalität modernisierungs- oder zivilisationstheoretischen Ansätzen der Vorzug zu geben sei, wird von vielen historisch orientierten Kriminologen die Auffassung vertreten, vor der Industrialisierung sei es vermehrt zu gewaltsamen Konflikten gekommen, für die noch kein staatliches Lösungspotential zur Verfügung stand. Für Württemberg trifft diese Auffassung nach den Erkenntnissen der vorliegenden Studie nicht zu. Das Beispiel Württembergs im Vormärz zeigt, dass Makrotheorien wie die Zivilisations- oder Modernisierungstheorie nur bedingt geeignet sind, Veränderungen auf der Ebene der registrierten Kriminalität zu erklären.
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